Diversity Management setzt bisher verborgene Potenziale einzelner MitarbeiterInnen frei, steigert die Kooperationsfähigkeit der ArbeitnehmerInnen in Arbeitsteams und erhöht die Zufriedenheit am Arbeitsplatz.
Wenn von den Menschen einer Organisation, einer Verwaltungseinheit etc die Rede ist, ist in Wirklichkeit meist nur ein kleiner Ausschnitt dieser Menschen im Blickfeld. Diversity Management eröffnet einen Blick auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Potentiale der Menschen im Zusammenhang mit ihrem Geschlecht, Alter, Religion, kulturellem Umfeld und Lebensweise. Besonders den demografischen Veränderungen in unserer Gesellschaft werden erfolgreiche Unternehmen und die öffentliche Verwaltung Rechnung tragen müssen – 2015 wird jeder dritte erwerbstätige Mensch älter als 50 Jahre sein.
Oft liegt es an der Gestaltung unseres Lebensraumes, die es „zu“ kleinen, „zu“ großen, „zu“ alten, „zu“ jungen Menschen, solchen, die anders sprechen oder schlechter oder gar nicht sehen, hören oder gehen können schwer macht, sich darin zu orientieren oder zu bewegen.
Kenntnisse und Fähigkeiten, die Menschen in ihren diversen Lebenszusammenhängen (alt, jung, weiblich, männlich, krank, gesund, "ausländisch", "hiesig") erwerben, erweisen sich als wertvolle "Tools" im Arbeitszusammenhang.
Demgegenüber liegt ein bedeutendes Konfliktpotenzial in der – oftmals unbewussten – Ausgrenzung von MitarbeiterInnen durch ungenügendes Augenmerk auf unterschiedliche Bedürfnisse.
Zudem entspricht eine Orientierung an Diversitätskonzepten allen Gleichbehandlungskriterien und den Umgangsformen politischer Korrektheit.
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